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EN
Attracted by acoustic phenomena, I physically experienced the sound field of the “black hole” — the former bell opening — in the ceiling of the Friedenskirche in Ludwigshafen. Acoustically, it doubles the space: footsteps become stomps, every sound gains body and resonance.
The sculpture responds to the architecture of the church and establishes an audio-visual connection between the bell hole above and the listener below. Its form echoes the aesthetics of a parabolic antenna or microphone - an instrument for focusing sound.
The audio piece is generated from UNHCR data, translating graphs of refugees and people in need worldwide (1951–2016) into sound. The work gives these statistics a voice, allowing numbers to become present as resonating bodies in space.
DE
Von akustischen Phänomenen angezogen, erlebte ich beim ersten Besuch die Klangwirkung des „schwarzen Lochs“ - der ehemaligen Glockenöffnung - in der Decke der Friedenskirche in Ludwigshafen. Akustisch verdoppelt sich hier der Raum: Schritte werden zu Stampfen, jeder Laut gewinnt an Körper und Resonanz.
Die Skulptur reagiert auf die Architektur der Kirche und schafft eine audio-visuelle Verbindung zwischen dem Glockenloch oben und den Rezipierenden darunter. Die Form der Skulptur erinnert an eine Parabolantenne oder ein Richtmikrofon - ein Instrument, das Klang fokussiert.
Die Tonspur basiert auf UNHCR-Daten: Diagramme zu Geflüchteten und hilfsbedürftigen Menschen weltweit (1951–2016) wurden in Klang übersetzt. Die Arbeit verleiht den Zahlen eine Stimme und macht sie als Resonanzkörper im Raum wahrnehmbar.




